Trotz diverser Nachfragen und -forschungen konnten die Gründungsmitglieder durch den Verfasser namentlich nicht erfragt werden. Es bleibt zu hoffen, dass in einer der Folgeausgaben die Gründungsmitglieder der Jägerschaft Burgdorf benannt werden können, also durch interessierte oder aufmerksame Leser noch zugerufen werden. Die Kreisgruppe Burgdorf soll bereits im November 1946 anlässlich eines ersten Treffens in Aligse gegründet worden sein. Erster Vorsitzender bis 1952 soll Müller (Vorname unbekannt) gewesen sein.
Das Gebiet der Jägerschaft Burgdorf umfasste im Jahre 1985 eine bejagbare Fläche von rund 78.000 ha und im Jagdjahr 1996/97 noch eine solche von ca. 71.000 ha. Zu den einzelnen Hegeringen und den in diesen zusammengeschlossenen Jagdrevieren und deren Größe sowie den dort vorkommenden Wildarten wird nachfolgend berichtet.
Ab 1952 waren Vorsitzende der Jägerschaft Burgdorf: von 1952 bis 1973: Forstmeister Robert Cornelsen, Köthenwald von 1973 bis 1974: Alfons Voss, Burgdorf von 1974 bis 1990: Walter Tesch, Fuhrberg von 1990 bis ????: Gerd Pucka, Otze ***** von ???? bis 2009:
Kreisjägermeister bzw. Jägermeister waren in dieser Zeit: Forstmeister Kuntze, Fuhrberg (zunächst als kommissarischer Jagdbeauftragter in der damaligen britischen Zone) Richard Bartels, Wettmar Bertold Wähler, Ahlten Forstmeister Robert Cornelsen, Köthenwald (bis 1972) von 1973 bis 1975 Walter Littek, Immensen von 1975 bis 1984 Dr. Schmalstieg von 1985 bis 1996 Lothar Teschner, Thönse ab 1996 Helmut Wiskow,
Mitglieder: Im Jahre 1973 zählte die Jägerschaft Burgdorf 825 Mitglieder. Im Jahre 1996 waren es bereits rund 1.120 Mitglieder.
Wildvorkommen: In den Revieren der Jägerschaft Burgdorf kommen hauptsächlich folgende Wildarten vor: Rot- und Schwarzwild sowie gelegentlich einmal ein Stück Damwild als Hochwildarten, ferner Rehwild, Hasen, Kaninchen, Fasane, Rebhühner, Wildtauben sowie Wildenten und gelegentlich Wildgänse als Niederwildarten, ferner Dachse, Füchse, Stein- und Baummarder sowie IItisse, Hermeline und Mauswiesel.
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